Wie meine Frau mich zu einer Badezimmer-Renovierung überredet hat!

Wenn’s nach mir ginge, hätten wir uns die Renovierung locker um ein paar Jahr rauszögern können. Glaubt es mir, unser Bad war doch noch tippi toppi! Aber nein, meine Frau hat da natürlich andere Vorstellungen. „Es muss moderner werden!“ hat sie gesagt. Außerdem ist ihr das Bad irgendwie langweilig geworden. Und weil ich ein friedliebender Ehemann bin (muss mir da selber auf die Schulter klopfen *g), hab ich nachgegeben. Heißt für uns: neues Waschbecken, neue Fliesen, neuer Look. Eben alles was dazu gehört. Das ganze Tam Tam. Und weil unser aktuelles Waschbecken samt Armatur noch in einwandfreiem Zustand ist, will ich’s nicht einfach entsorgen. Vielleicht kann’s ja wer brauchen. Hab’s auf FB gepostet und werd’s auch mal hier probieren, da ich weiss, das einige aus meiner Gegend meinen Blog lesen.

Also, hier ist es: Ein elegantes, rechteckiges Waschbecken von Villeroy & Boch mit einer schicken Chrom-Armatur. Der Zustand? Super! Keine Risse, keine Abplatzungen, und die Armatur funktioniert einwandfrei. Inklusive Ablaufventil und flexiblen Anschlussschläuchen. Also einfach anschließen und fertig. Preislich stell ich mir 120 Euro vor, aber nur bei Selbstabholung. Ich will mich nicht auch noch mit Versand herumschlagen. Wer Interesse hat, einfach einen Kommentar mit Telefonnummer hinterlassen, ich ruf dann zurück. Hier sind paar Fotos. Wenn es sein muss, könnt ihr euch das Ding vorort gerne vorher noch inspizieren.

Jetzt zur eigentlichen Renovierung. Meine Frau hat sich in ein Edelstahl Waschbecken von KUNe verliebt. „Das passt viel besser zu den neuen Fliesen!“ meint sie. Und da ich mir sowieso keine Design-Debatten liefern will, hab ich mich damit abgefunden. Sobald die neuen Fliesen drin sind, bestell ich das Ding und hoff, dass sie sich nicht unbedingt das teuerste im Shop dann aussucht. Obwohl ich beim ersten Drübersehen schon sagen muss, dass die Preise stark in Ordnung sind.

Wobei ich zugeben muss: Sie hat ein Händchen für Ästhetik. Die neuen Fliesen sind großformatig, matt und dunkelgrau. Angeblich „zeitlos elegant“, wie sie sagt. Ich hätt‘ mir ja einfach weiße Kacheln gewünscht. Sschlicht, praktisch, gut. Aber gut, wer bin ich, um gegen Pinterest-gestützte Innenarchitektur-Expertise anzukommen? Hauptsache, sie is‘ glücklich. Und wenn sie glücklich is‘, hab ich meine Ruhe.

Das jetzige Waschbecken hat uns gute Dienste geleistet. Ich mein, es ist stabil, hat nie Probleme gemacht, und es schaut noch immer gut aus. Es ist einfach zu schade, um es einfach auf den Müll zu werfen. Vielleicht braucht ja wer genau so eins? Wie gesagt, 120 Euro und es gehört euch.

Und wer weiß, vielleicht gibt’s bald ein Update zur Badezimmer-Renovierung. Wenn ich nicht zwischen Silikonfugen und Wandfarbe verloren geh. Wünscht mir Glück!

 

Ein Jahreswechsel wie kein anderer – Mein Silvester auf den Bahamas!

Es war der 22. Dezember, als wir nach einigen Tagen in den USA in Miami auf das gigantische Kreuzfahrtschiff stiegen. Die Vorfreude auf einen Weihnachtsurlaub unter Palmen war mehr als nur greifbar. Schon beim Betreten des Kreuzschiffs überwältigte mich das Gefühl, in eine komplett andere Welt einzutauchen. Nämlich eine schwimmende Stadt mit Pools, Restaurants und endlosen Möglichkeiten zur Unterhaltung. Needless to say, ich war wirklich überwältigt.

Die Tage auf See waren ein Mix aus Entspannung und Abenteuer. Es gibt kaum etwas Schöneres, als mit einem Drink in der Hand am Deck zu sitzen, den Blick auf das endlose Blau gerichtet, während der Wind die Haare zerzaust. An einem dieser Nachmittage, als die Sonne begann, den Horizont in Gold zu tauchen, standen wir an der Reling und beobachteten, wie kleine Boote in der Nähe unseres Schiffs vorbeifuhren. Auf einem von ihnen waren ein paar Fischer, die uns freundlich zuwinkten (siehe Bild). Dieser Moment war irgendwie besonders. Eine Erinnerung daran, wie verschieden unsere Leben sein können, aber trotzdem miteinander verbunden.

Weihnachten auf dem Schiff war magisch. Der riesige Christbaum in der Lobby war geschmückt mit goldenen Kugeln, Lichtern und Schleifen, und die Crew tat alles, um uns ein Gefühl von Heimat zu geben. Am Abend gab es ein großes Gala-Dinner, und wir stießen darauf an, wie besonders dieses Jahr war. Aber ich gebe zu, ein kleines bisschen habe ich die winterliche Kälte und die Christkindlmärkte in Berlin vermisst. Aber wirklich nur ein bisschen.

Nach ein paar Tagen auf dem offenen Meer näherten wir uns endlich den Bahamas. Es war noch früh am Morgen, und ich stand auf der Terrasse, als die Inseln in Sicht kamen. Es fühlte sich surreal an, das türkisfarbene Wasser und die weißen Strände zu sehen, die ich bis dahin nur von Fotos kannte. Wir hatten ein paar Tage eingeplant, um die Insel zu erkunden und uns für den Jahreswechsel vorzubereiten.

Die Bahamas waren ein Traum. Der erste Nachmittag am Strand war alles, was ich mir erhofft hatte. Liegen unter den Palmen, das sanfte Rauschen der Wellen und eine friedliche Stimmung, die ich lange nicht mehr erlebt hatte. Während ich da lag und die Sonne genoss, konnte ich den Stress des Alltags spürbar abfallen fühlen. Auf einem der Bilder sieht man den Strand, mit den Kreuzfahrtschiffen im Hintergrund. Ein perfektes Symbol für die Balance zwischen Erkundung und Entspannung, die dieser Urlaub bot.

Der Silvesterabend war dann das absolute Highlight. Wir feierten in einem der luxuriösen Resorts (Bild: das prachtvoll beleuchtete Hotel bei Nacht), und es war alles, was ich mir vorgestellt hatte. Um Mitternacht gab es ein Feuerwerk, das den Himmel in ein Spektakel aus Farben verwandelte. Ich hielt das Glas in der Hand, schaute zu meiner Familie und dachte: „Das ist ein Moment, den ich nie vergessen werde.“

Nach Neujahr ging es dann langsam zurück zur Realität. Wir verbrachten unseren letzten Tag in einer Rooftop-Bar mit Blick auf die vorbeifahrenden Schiffe (siehe Bild mit Infinity-Pool und Kreuzfahrtschiff im Hintergrund). Der Gedanke, dass der Urlaub bald vorbei sein würde, machte uns melancholisch, aber gleichzeitig waren wir erfüllt von den Erlebnissen der letzten Wochen.

Gestern landeten wir schließlich wieder in Berlin. Beim Anflug über die Stadt dachte ich an den Kontrast: Dort das ewige Blau des Karibischen Meeres, hier die vertrauten Lichter Berlins im Winter. Trotzdem fühlt sich Heimkommen immer richtig an.

Urlaub ist nicht nur eine Pause vom Alltag, sondern eine Möglichkeit, neue Perspektiven zu gewinnen. Dieser Trip hat mir wieder gezeigt, wie wichtig es ist, manchmal einfach loszulassen und den Moment zu genießen.

 

Chill mit Moritz – Ich liebe meine Katze wirklich über alles!

Ich sag’s euch, meine Lieben: Das Leben mit einer Katze ist eine Mischung aus Comedy-Show und Therapiestunde. Mein Moritz, ja, so heißt der Herr Kater, ist der eigentlich Chef im Haus. Ich bin eher so… sein Personal. Und derjenige, der die Rechnungen bezahlt. Aber hey, ich beschwer mich nicht. Besonders, wenn ich auf der Couch liege, die Sonne ins Wohnzimmer scheint, und Moritz sich genüsslich neben mich fläzt. Genau wie heute.

Heute war so ein klassischer „Chill-mit-Moritz“-Tag. Während ich mir meinen Kaffee gemacht hab, ist er schon auf die Couch marschiert und hat sich strategisch ins Sonnenlicht gelegt. Ich schwör, der weiß genau, wo die besten Sonnenflecken im Raum sind. Sein Fell glitzert dann fast, ich könnt da echt stundenlang zuschauen. Also hab ich mich zu ihm gesellt. Kaffee in der einen Hand, die andere auf seiner weichen Streifenpfote.

Das ist unsere Routine: Er liegt da wie ein König, und ich lass die Welt Welt sein. Manchmal liest er in meinen Augen, dass ich ein bisschen mehr Aufmerksamkeit brauche, und dann gibt’s das volle Programm: Pfote auf den Arm legen, leises Schnurren, und dieser Blick. Ihr wisst schon, der Blick, der sagt: „Du bist okay, ich mag dich.“ Oder vielleicht: „Gib mir Snacks.“ Ist schwer zu sagen.

Aber manchmal macht er mich auch verrückt. Zum Beispiel neulich, als ich dachte, er wär in irgendeinem anderen Raum, und ich ihn überall gesucht hab. Panikmodus an. Und dann? Lag er seelenruhig auf der Couch. Genau da, wo er immer liegt. Natürlich in der Sonne. Natürlich hat er mich angesehen, als wär ich die Verrückte. Und ja, vielleicht bin ich das ja auch ein bisschen.

Jetzt gerade liegt er wieder genau wie auf dem Foto da. Seine Hinterpfoten hängen halb vom Kissen runter, und ich frag mich, wie das überhaupt bequem sein kann. Aber Moritz scheint das Leben ziemlich genau raus zu haben: Einfach entspannen, die Sonne genießen und alles andere ignorieren.

Vielleicht sollten wir uns alle ein bisschen mehr wie Moritz benehmen. Also, Leute, holt euch ’nen Kaffee, werft euch aufs Sofa und lasst die Welt einfach mal Welt sein. Und falls ihr keine Katze habt: Holt euch eine. Ihr verpasst was.

 

Milliardäre verstecken sich in Luxus-Bunkern – Aber was mache ich?

Seien wir mal ehrlich, die Idee, dass Milliardäre Doomsday-Bunker bauen, klingt wie aus einem dystopischen Film. Ich hab mir gerade das neueste Video auf YouTube von How Money Works angeschaut, “The Rise of Billionaire Doomsday Bunkers”, und ehrlich gesagt, hat’s mich echt zum Nachdenken gebracht. Da sind Leute wie Zuckerberg, Peter Thiel und andere Milliardäre, die Millionen in Luxus-Bunker investieren, komplett mit Swimmingpools und Golf-Simulatoren. Also echt jetzt, wenn die Welt untergeht, interessiert dich dann wirklich, ob du noch ein paar Bälle in den Bildschirm schlägst?

Aber mal im Ernst – die Frage, die ich mir stelle: Wieso stecken diese Typen nicht das Geld lieber in etwas, das uns allen hilft, anstatt sich vor uns zu verstecken? Ohne die Menschheit, die ihnen ja das Leben ermöglicht, das sie jetzt führen, hätten die doch gar keinen Grund, in diesen Bunkern zu sitzen. Irgendwie absurd, oder? Aber klar, wenn man so viel Geld hat, kann man’s sich halt leisten, Bunker auf mehreren Kontinenten zu bauen. Weil, ja klar, man braucht ja immer einen Plan B, und C und D… wer keine Lust auf die Doku von How Money Works hat, kann sich auch durch den Artikel von BBCs sciencefocus.com klicken.

https://www.sciencefocus.com/future-technology/doomsday-bunkers

Für uns normale Leute ist das halt nicht drin. Ich hab mir neulich immerhin einen Tresor von Safepro24 gekauft, den „ProFIRST Feuerschutztresor Versal Fire 65“. Da passen meine wichtigsten Dokumente rein, und das Ding ist feuerfest – sicher ist sicher, oder? Ich weiß, wenn’s wirklich zur Apokalypse kommt, wird der Tresor auch nicht viel helfen. Aber hey, wenn alles kaputt ist, dann sind meine Dokumente eh nichts mehr wert! Von daher..

Ehrlich gesagt, ist das ganze Preppen für den Ernstfall ein Thema, bei dem ich gemischte Gefühle habe. Natürlich will man vorbereitet sein, aber gleichzeitig denk ich mir, wieso stecken wir nicht alle Energie da rein, dass wir diesen Endzeit-Szenarien gar nicht erst entgegensteuern? Und ich mein, was bringen einem die Milliarden, wenn das ganze System um einen herum zusammenbricht?

Naja, am Ende des Tages kann ich mir keinen Luxus-Bunker leisten, aber ein bisschen Vorsorge schadet ja nie. Und wer weiß, vielleicht halten uns meine feuerfesten Dokumente doch irgendwann den Rücken frei… oder ich bau mir irgendwann doch meinen eigenen kleinen Bunker im Garten. Haha!

 

Mal den Handwerker raushängen lassen!

Mein Schwiegervater und ich haben kürzlich beschlossen, unser Auto selbst zu warten. Genau, es stand ein Ölwechsel an! Für viele mag das vielleicht wie eine lästige Pflicht erscheinen, aber für uns ist das ein echtes Highlight. Auch wenn man sich die Hände schmutzig machen muss, bzw in unserem Fall wirklich alles an uns haha *g

Seit ich klein war, hatte ich immer so einen Drang, Sachen selber zu reparieren. Mein Dad war da leider nicht so begabt, also hab ich das meiste selbst lernen müssen. Bücher, YouTube-Tutorials, und ja, manchmal auch Trial and Error – so hab ich mir alles beigebracht. Das Gefühl, wenn man etwas repariert hat und es wieder funktioniert, ist einfach unschlagbar.

Mein Schwiegervater hingegen ist genauso ein Bastler wie ich. Er hat schon so viel Erfahrung und ich kann immer wieder von ihm lernen. Wenn wir zusammen an einem Projekt arbeiten, vergeht die Zeit wie im Flug. Letztes Wochenende haben wir uns also an unseren Subaru gemacht. Ihr könnt euch die Szene vorstellen: das Auto aufgebockt, Werkzeug verstreut, und wir zwei mitten im Geschehen.

Ich hab ein paar Bilder gemacht, um das Ganze festzuhalten. Auf einem sieht man, wie wir das Auto von unten inspizieren. Da liegt der schwarze Ölauffangbehälter und daneben ein paar Werkzeuge. Wir haben die Schrauben gelöst und das alte Öl ablaufen lassen. Mein Schwiegervater hat mir dabei immer wieder Tipps gegeben, wo ich besonders aufpassen muss. Das sind die Momente, in denen man wirklich merkt, wie viel Erfahrung wert ist.

Auf dem zweiten Bild sieht man unseren Subaru mit offenem Motorhaube. Ein richtig schöner Anblick, finde ich. Wir hatten das Auto auf Rampen gefahren, damit wir gut darunter arbeiten konnten. Es war ein sonniger Tag, perfekt für so eine Arbeit draußen. Der frische Luft und das Zwitschern der Vögel machen die ganze Sache noch angenehmer.

Wir haben uns unterhalten, gelacht und natürlich auch geflucht, wenn mal was nicht gleich geklappt hat. Aber das gehört dazu. Es sind diese kleinen Momente, die das Ganze so besonders machen. Man lernt nicht nur was dazu, sondern verbringt auch wertvolle Zeit miteinander.

Zum Schluss haben wir das frische Öl eingefüllt und den Motor wieder zugeschraubt. Ein kurzer Testlauf und siehe da – alles funktioniert einwandfrei. Das Gefühl der Zufriedenheit, wenn man das erledigt hat, ist einfach unvergleichlich. Ich finde es toll, dass mein Schwiegervater und ich diese Leidenschaft teilen. Es ist nicht nur praktisch, sondern auch eine wunderbare Art, Zeit miteinander zu verbringen und etwas zu schaffen. Und wer weiß, vielleicht inspiriert das ja den einen oder anderen von euch, auch mal selbst Hand anzulegen.